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Tersatto an der nördlichen Adria 135 m über dem Meer


Das Gnadenbild von Unserer Lieben Frau von Tersatto an der nördlichen Adria bei Fiume bzw. Rijeka

An der nördlichen Seite der Adria befindet sich der kleine Ort Tersatto, der auf Jugoslawisch Trsat heißt und der in das
alte Fiume der Italiener oder Rijeka, wie es auf Jugoslawisch heißt, eingemeindet ist. Der Berg Tersatto (Trsat) erhebt sich
135 Meter über dem Meer und beherbergt das Heiligtum von Unserer Lieben Frau von Tersatto oder Trsat. Vom Zentrum
der Hafenstadt Rijeka ist es eine gute halbe Stunde Fußweg zunächst am Meer entlang und dann über 561 Stufen der
Trsater Stiege hinauf zur Kirche. Vom Hauptbahnhof und Busbahnhof in Rijeka fährt der Linienbus Nr. 1 nach Trsat.
Die Verehrung der Muttergottes von Tersatto oder Trsat beginnt am 10. Mai 1291, als die legendäre Übertragung des
Hauses von Nazareth auf diesen Berg berichtet wurde. Schon im Jahre 1294 soll das Haus von Nazareth von Engeln über das
Meer weiter südlich nach Loreto bei Ancona getragen worden sein, wo bis heute die Santa Casa in der berühmten Basilika
von Loreto verehrt wird. Im Jahre 1367 schickte Papst Urban V. durch seinen Legaten, den Franziskaner Bonifatius von Neapel
den immer noch trauernden Bewohnern von Tersatto oder Trsat ein Gnadenbild, das seitdem als Mutter der Gnade auf dem
Berg 135 m über dem Meer weiter verehrt wird. Die kroatischen Fürsten der Frankopani von der Insel Krk bauten zunächst
eine Kapelle und 1453 eine Kirche und ein Kloster, das sie den Franziskanern überließen. In den folgenden Jahrhunderten
wurde dieser Bau vergrößert und im Jahre 1824 erhielt die Kirche ihr heutiges Aussehen. 1692 ließ der Richter des König-
reiches Kroatien, Johannes Uzolin, den prächtigen Hauptaltar aus buntem Marmor errichten, sowie das kunstvolle Eisen-
gitter, das das Sanktuarium von der Kirche trennt. Dieses wurde 1705 von Bischof Martin Brajkovic von Zagreb gestiftet.
1714 malte der Venezianer Cristoforo Tascha das Großgemälde der Verkündigung über dem Triumphbogen. Einer der
größten Tage in der Geschichte der Wallfahrt war der 8. September 1715, als Bischof Gregor Marotti das Gnadenbild
Unserer Lieben Frau von Trsat mit goldenen Kronen, die aus Rom kamen, krönte. Es war die erste Krönung eines Marien-
Bildes außerhalb Italiens überhaupt. In der Kirche befinden sich noch heute die Gräber der Angehörigen der Familie
Frankopani sowie von Peter Kruzic, dem berühmten Verteidiger der Festung Klis bei Split gegen die Türken. Er ließ auch
die berühmte Stiege auf den Berg erbauen und stiftete zusammen mit Parisevic 1527 die großen Votivkerzen. Nach
Tersatto oder Trsat kommen heute nicht nur Zehntausende Gläubige aus Kroatien, Slowenien und Italien, sondern
Leute aus aller Welt, hauptsächlich an Maria Himmelfahrt und am Fest Maria Geburt, wo die Hauptgottesdienste im
Freien, im Klosterpark, gehalten werden müssen, da die Kirche die Menschenmenge nicht faßt. Über 30.000 Menschen
sind es jedes Jahr an Maria Himmelfahrt 15. August., die zu Fuß, mit Autos, mit Bussen hierher kommen. Unter den Pilgern
waren auch Persönlichkeiten, wie der französische Philosoph Descartes, aber auch das Oberhaupt der jugosl. Muslime,
der 1975 verstorbene Reis-ul-ulema-sulejman efendi Kemura, der bewegt feststellte, er werde diesen Tag nie vergessen.
So steht es in der Chronik des Klosters Tersatto oder Trsat zu lesen. Wohl dem, dem es vergönnt ist, die 561 Stufen auf den
135 m hohen Berg Tersatto/Trsat über der Adria hinaufzusteigen und das Gnadenbild von Unserer Lieben Frau zu besuchen.

A Tersatto si parla anche l` italiano!

E adesso parla la poetessa!

Tu capisci l`italiano?
Parli già un po` così!
Forse non comprendi tutto,
sai parlare? Bene! - sì!

Sai che cos` è la cultura,
conosci già la storia!
Bell` è anche la verzura!
Bellissima Italia!

Tutt` il mondo è globale!
Oggi qui - domani là!
Nell` Europa mondiale
Nostalgia: ecco qua!

Ma la gente è la stessa:
ventisette popoli!
Solo noi che parliamo
l`italiano! Grazie, sì!


Gaius Julius Caesar, 100 - 44 vor Christus, Römischer Herrscher

Porta Appia, Römisches Stadt-Tor

Tempel der Vesta oder der Fortuna Virilis aus dem Jahr 100 vor Christus.
Vesta war bei den Alten Römern die Göttin der Familie und des Staates.

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Ravenna, S. Apollinare in Classe, il monumento dell`Imperatore Agosto
Ravenna war im 4. Jahrhundert zeitweise Sitz des Weströmischen Reiches.


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